Maso Runch, Pedratsches

Hier gibt es nur ein Menü, aber das wollen alle. Was daran liegt, dass es im Maso Runch schmeckt wie in einer Gourmetstube, aber aussieht wie bei ladinischen Bergbauern. Ein Familienbetrieb besonderer Güte.

Maso Runch Wohnzimmer

Ein Besuch bei diesem alten Bergbauernhof oberhalb von Pedratsches ist für viele Alta Badia-Besucher ein Muss. Eigentlich komisch, denn das Gadertal, wie es im Deutschen heißt, kann mit so vielen Nobelrestaurants aufwarten wie kaum ein andere Tal in den Alpen. Vielleicht liegt es ja daran, dass man Wachtelbrüstchen und Trüffelschaum im Prinzip in jeder Großstadt bekommt. Aber die deftige „Wie in guten alten Zeiten“-Küche beim Runch ist schon etwas Besonderes.

Essen wie bei den ladinischen Bergbauern ist das Motto. Und das bedeutet, dass es in den idyllischen holzgetäfelten alten Stuben im Prinzip nur ein Menü gibt mit Schlutzkrapfen mit Spinat und Quark, einer Gerstensuppe, einer Schweinestelze (für Nordlichter: Schweinshaxe) mit Kraut und einem Nachtisch. Das mundet den Gästen so sehr, dass man zur Hochsaison oft lange auf einen freien Tisch warten muss. Liegt wohl auch an der familiären Atmosphäre. Mutter Nagler steht am Herd, der Vater sorgt zusammen mit den Töchtern für den Service. Wie zuhause bei Muttern. Nur irgendwie besser. Wahrscheinlich. _ Text: Georg Weindl

Kontakt:

Maso Runch,
Runch 11,
Pedratsches,

Tel.0039/ 0471/838796